Organisationsethnographie für digitale Zusammenarbeit
Ihre Collaboration-Tools sind ausgerollt. Ihre Kollaborationskapazität ist unsichtbar.
Die meisten Organisationen haben in Collaboration-Tools investiert – Teams, Confluence, Jira, SharePoint. Aber die Gewohnheiten, Kultur und informellen Strukturen, die diese Tools erst funktionsfähig machen? Die wachsen organisch, unterscheiden sich von Team zu Team und bleiben undokumentiert.
Manche Teams leben in einem warmen, funktionierenden Haus. Andere versuchen noch, das Dach zu halten. Die Führungsebene kann den Unterschied nicht sehen – weil uns die Sprache dafür fehlt.
Die Archäologie
Eine strukturierte 2-tägige Untersuchung mit ethnographischen Methoden, um die kollaborativen Strukturen zu finden und zu dokumentieren, die in Ihrer Organisation bereits existieren.
Tag 1: Interviews
- 4-6 Gespräche über Rollen und Ebenen hinweg
- Fragen, die unsichtbare Infrastruktur sichtbar machen
- Fokus auf Gewohnheiten, nicht nur Tools
Tag 2: Synthese & Visualisierung
- Visuelle Karte Ihrer Kollaborationskapazität
- Dokumentation dessen, was funktioniert (und was nicht)
- Identifikation von tragenden Strukturen vs. einzelnen Balken
Was Sie bekommen
Eine Kollaborationskapazitäts-Karte die zeigt:
- Wo organisch gewachsene Kollaborationsinfrastruktur existiert
- Welche Gewohnheiten und Kultur sie funktionsfähig machen
- Wo Strukturen instabil sind oder fehlen
- Welche Kapazität für die Führungsebene unsichtbar ist
Ergebnisbericht mit:
- Konkreten Beobachtungen mit Belegen
- Mustern über Teams und Funktionen hinweg
- Empfehlungen für Investitionen (Kapazität aufbauen, nicht nur Tools hinzufügen)
Die Fragen
Wir untersuchen sieben Dimensionen der Kollaborationskapazität:
- Informelle Kommunikation – Werden Fragen beantwortet? Wie schnell? Bleibt Wissen erhalten?
- Wissensressourcen – Wo schauen Menschen zuerst? Finden sie Dokumentation von vor 6 Monaten?
- Aufgabenverteilung – Wie wird Arbeit verteilt, wenn niemand offiziell verantwortlich ist?
- Live-Meetings – Entstehen in Meetings Entscheidungen oder wird nur informiert?
- Gewohnheiten – Prüfen Menschen gemeinsame Kanäle bevor sie Meetings einberufen? Ist „Das dokumentiere ich“ ein häufiger Satz?
- Kultur – Wird um Hilfe bitten als Kompetenz oder Schwäche gesehen? Werden Fehler offen besprochen?
- Führungsabsicht – Wird Zusammenarbeit gemessen oder nur erwähnt? Mit Ressourcen versehen oder nur bereitgestellt?
Die Zielgruppe
Organisationen, die:
- Collaboration-Tools ausgerollt haben, aber unsicher sind, ob sie funktionieren
- Teams haben, die gut zusammenzuarbeiten scheinen, aber nicht erklären können warum
- Restrukturierungen planen, die versehentlich funktionierende Infrastruktur zerstören könnten
- Eine Führungsebene haben, die in Zusammenarbeit investieren will, aber nicht weiß wo
Die Investition
€2.500 (Pilotpreis)
Beinhaltet:
- 2 Tage vor Ort
- Interviews mit 4-6 Personen (Sie wählen nach unseren Kriterien aus)
- Kollaborationskapazitäts-Karte (visuell)
- Ergebniszusammenfassung mit Empfehlungen
- Reisekosten zusätzlich außerhalb des Raums Rostock
Das Ergebnis
Kollaborative Strukturen existieren bereits – sie müssen dokumentiert werden.
Wenn die Führungsebene Kollaborationskapazität sehen kann, kann sie:
- Schützen, was bei Restrukturierungen funktioniert
- In den Aufbau von Kapazität investieren, nicht nur in Tools
- Unsichtbare Arbeit anerkennen, die die Organisation am Laufen hält
- Evidenzbasierte Entscheidungen über Kollaborationsinfrastruktur treffen
Ohne diese Sichtbarkeit zerstören Organisationen versehentlich genau die Strukturen, die ihre Arbeit ermöglichen.
Anke Holst bringt über 15 Jahre Erfahrung in Service Design und Organisationsanalyse aus der britischen Public-Sector-Innovation in die deutsche Industrie. Entwicklerin des Kollaborationskapazitäts-Frameworks,
„Wir können organisch gewachsene kollaborative Infrastruktur nicht sehen, weil wir keine Strategie und keine Sprache dafür haben.“
Diese Untersuchung liefert beides.