Heute ist der letzte Tag meines Weihnachtsurlaubs bei der Familie in Hamburg und auch der erste Tag des Chaos Communication Congress, für den ich unerwarteterweise wieder ein Ticket ergattert habe. Den ersten Tag habe ich meiner Nichte geschenkt, die gerade in Heidelberg Physik studiert und genau das Zielpublikum ist.
Also habe ich Zeit für eine Jahresnotiz. Dieses Jahr bin ich gezwungenermaßen in die Selbstständigkeit gestartet, mit verschiedenen Aufgaben. Einerseits die Besucherdinge, andererseits habe ich mich auch an digitalen Themen versucht.
Ich selbst weiß sehr genau, wo meine Stärken liegen – allerdings war ich vier Monate lang in einer Rolle, wo ich mich ganz und gar nicht einbringen konnte. Weil ich keine Gestaltungsfreiheit hatte. Diese Gestaltungsfreiheit habe ich mir dann geschaffen und einen Design Sprint angezettelt. Das waren die letzten zwei Monate des Jahres. Bis hin zur letzten Woche, wo ich noch gekämpft habe, die Arbeit zu dokumentieren.
Storytelling in einer Umgebung, die das nicht macht, wird gerade zu einem meiner Hauptthemen. An diesem konkreten Beispiel kann ich jetzt auch über Storytelling im Detail sprechen und die verschiedenen Reaktionen der Empfänger beschreiben.
Ganz grundsätzlich benutze ich kollaborative, menschenzentrierte Designmethoden für Prozessgestaltung in einem industriellen Kontext. Auf dem 38C3 werde ich versuchen, herauszufinden, ob es andere Versuche gibt, das zu machen. Ansonsten bin ich ziemlich einzigartig.
Ja, das war ein gutes Jahr.



Hinterlasse einen Kommentar