KI-gestütztes Wertesystem-Analyse Framework für Enterprise Architekten

Ich habe in den letzten Wochen ein KI-gestütztes Framework entwickelt, das ein Problem adressiert, das Enterprise Architects kennen: Sie sollen Architekturprinzipien definieren, haben aber in einem Großteil der Organisationen kein Wertesystem, dass sich dafür als Basis eignet.

Und so fehlt eigentlich der Organisation das Rückgrat.

Das Framework analysiert die Lücke zwischen verschiedenen Wertesystemen, die sich in verschiedenen Verbesserungsmaßnahmen gebildet haben, evidenzbasiert (anhand der Dokumente der Organisation selbst) und gibt EAs die Sprache und Struktur, um Leadership zu sagen: „Wir können keine kohärente Architektur auf dieser inkohärenten Wertebase aufbauen – hier ist der Beweis, und hier ist der Weg nach vorn.“ Und der Weg nach vorn beinhaltet natürlich unter anderem Design – grundlegende Fähigkeiten, wie fast prototyping, testing and iterating.

Auch in Organisationen mit durchgetaktetem „Integriertem Management-System“, das alle „Vorgaben in den verschiedenen Managementsystemdisziplinen“ befolgt, fehlt ein Bestandteil, den ich gerade systematisch entwickle und im letzten Jahr teste: Collaboration for Capacity – Kollaborative Strukturen als Infrastruktur zu sehen und in der Organisation aufzubauen.

Also wähle ich, diesen Bestandteil schon in dieses Tool hineinzubauen – wenn wir schon die Organisation durchleuchten, können wir dabei auch gleich systematisch nach meist undokumentierten und nicht interoperativen kollaborativen Strukturen forschen.

Oder sollte es zwei verschiedene Tools geben? Eins mit, eins ohne?

Heute frage ich den ersten EA, was er von all dem denkt.


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